Plastiken vieldeutig, archaisch, berührend
Maria Theresia von Fürstenberg vertraut im dreidimensionalen Raum größtenteils ihren Händen. Ihre plastischen Arbeiten zeugen davon. Das Material ist Ton. Die raumgreifende Dimension ist nicht ihre Sache, viel mehr legt sie ihr ganzes Können in mittel- bis kleinvolumige Werke – hier aber mit Akribie. So entstehen anmutige Gebilde und Formen, die erst beim näheren bis nahen Betrachten ihr Geheimnis preisgeben.
Berührende, vieldeutige Motive, offen legend und zugleich geheimnisvoll, manchmal szenisch komponiert, ein andermal solitär. Ihr Motivkreis wird gespeist aus der eigenen Biografie, ihrer Spiritualität und dem Umfeld. Deutliche Zeichen wechseln ab mit Zitaten, die an Figuren aus frühchristlicher Zeit und der Renaissance erinnern. Material und Oberfläche geben den Werken eine archaische Anmutung, was sie aber zugleich auf eigenartige Weise modern erscheinen lässt ohne modernistisch zu sein.

Friedrich E. Becht
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Der Schmied und der Rabe:
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